Bewusst-SEIN: Die Sterne am Himmel
- Petja Koleva

- vor 2 Tagen
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Wann hast du dich das letzte Mal bewusst dafür entschieden, den Sternenhimmel zu betrachten? Die kleinen funkelnden Punkte am Himmel zu bewundern und die Lichtstrahlen der Sterne wahrzunehmen? Wir sollten keine Gelegenheit verpassen, den klaren Nachthimmel in uns aufzunehmen - denn durch das Beobachten kann die Seele heilen und die Mühen des täglichen Lebens rücken in weiter Ferne - so können wir in dieser Zeit die Herausforderungen des Alltags hinter uns lassen.

Ihr solltet euch daran gewöhnen, bei klarer Nacht die Sterne zu betrachten und euch an diesem Frieden zu erlaben, der sanft vom Sternenhimmel heruntersteigt.
Diese führenden Worte stammen von Omraam Mikhael Ajvanhov (* 31. Januar 1900, Bulgarien/ + 25. Dezember 1986, Frankreich). Omraam Mikhael Ajvanhov war ein bulgarischer Esoteriker, der die Lehre der Universellen Weißen Bruderschaft im Westen - hauptsächlich in Frankreich - verbreitete. Ich beschäftige mich ausführlich mit den Schriften von Petar Danow, Omraam Mikhael Ajvanhov und Rudolf Steiner. In diesem Artikel möchte ich dich an die Hand nehmen und dir einige Worte des weisen Meisters aus seinem Werk "Der Weg der Stille" vortragen:
"Das moderne Leben ist so gestaltet, dass die Menschen mehr und mehr den Kontakt mit der Natur verlieren, vor allem in den Städten, wo man oft nicht einnmal mehr den Himmel wahrnimmt. Von den materiellen Sorgen in Anspruch genommen und bedrängt wird der Blick immer häufiger zur Erde gerichtet.
Die Lebensumstände eignen sich nicht so sehr für die Betrachtung der Sterne, doch denkt daran, einige Minuten dafür zu widmen, sobald sich eine Gelegenheit dazu bietet. Stellt euch in der Stille der Nacht vor, dass ihr die Erde samt ihren Streitigkeiten und Tragödien verlasst und ein Bürger des Himmels werdet. Meditiert über die Schönheit der Sterne. Je höher ihr euch in den Weltraum hinaufschwingt, desto leichter und freier werdet ihr euch fühlen, vor allem jedoch werdet ihr dabei den Frieden entdecken - einen Frieden, der allmählich in alle Zellen eures Wesens eindringt.

Die einzig wirklich wesentliche Aktivität im Leben ist, sich mit dem kosmischen Geist zu verbinden, der das Universum beseelt. Im täglichen Leben quälen sich die Menschen für eine Lappalie, ihr Bewusstsein ist dermaßen eng und begrenzt, dass ihnen im Leben nichts wichtiger vorkommt, als ihre Sorgen und Ambitionen, ihre Liebesgeschichten und Streitereien. Sie sehen die unermessliche Weite des Himmels über sich nicht, diesen ganzen unendlichen Raum, der es ihnen ermöglicht, ihre Begrenzungen zu entfliehen, um endlich frei atmen zu können - wenn sie nur ihre Augen zu ihm erheben würden. Ihr solltet keine Gelegenheit versäumen, die Last des täglichen Lebens hinter euch zu lassen.

Wenn ihr über die Unendlichkeit, über die Ewigkeit nachdenkt, bekommt ihr allmählich das Gefühl, dass ihr über allem schwebt, dass euch nichts mehr etwas anhaben kann, weder Kummer noch Traurigkeit noch irgendein Verlust weil ein neuer Bewusstseinszustand in euch erwacht. Gerade die Stille der Nacht und der sternenübersäte Himmel bieten uns die besten Voraussetzungen, die menschlichen Angelegenheiten etwas zu vergessen und uns auf andere Welten zu besinnen.
Ihr solltet euch also daran gewöhnen, bei klarer Nacht die Sterne zu betrachten und euch an diesem Frieden zu erlaben, der sanft vom Sternenhimmel heruntersteigt. Verbindet euch mit jedem einzelnen Stern, dann wird euch jeder von ihnen wie eine lebendige intelligente Seele etwas sagen..."

Gerade am Ende eines Yugas (Zeitalter), wo es um die Seelenernte - um das kosmologische Sortieren gemäß dem Freien Willen geht - ist die Rückverbindung und die Ankoppelung an den ewig kosmischen Geist sehr wichtig. Das Ende eines Yugas wird häufig mit einer Reduzierung der Tugend, einem zunehmenden Materialismus und mit Illusion, Täuschung und Verderb in Verbindung gebracht. Da ist der meditative Blick in den Sternenhimmel in zweierlei Hinsicht für uns von Nutzen:
Einerseits hilft es uns, die Sorgen des Alltags zum Verstummen zu bringen und andererseits bietet es die Möglichkeit, in dieser Zeit uns mit Liebe und von Herzen an den kosmischen Geist zu wenden.
Lass uns gemeinsam - und jeder für sich - heute Abend einen meditativen Blick in den Sternenhimmel wirken.
In ewiger Verbundenheit
Petja



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